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Liebe Interessierte, lieber Interessierter,
 
herzlich willkommen bei den Schwusos Hamburg.
 
Wir sind Lesben und Schwule in de SPD, die sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden haben und nun in der Partei und auch über sie hinaus für die Interessen und Rechte von Lesben, Schwulen, Transgendern und Bisexuellen in allen Lebenslagen eintreten.

 
Die Schwusos haben sich auf Bundesebene in den 1970er Jahren gegründet und sind nun im Bund in
fast allen Bundesländern vertreten. Während der rot- grünen Regierungszeit unter Gerhard Schröder konnten - nicht zuletzt dank der Schwusos - viele Erfolge, wie das Lebenspartnerschaftsgesetz, erreicht
 werden.

 
Hier findet ihr alles Wissenswerte über die Aktionen und Positionen der Schwusos aus Hamburg. Informiert Euch, lernt uns kennen und macht mit!

 
Euer Arne Platzbecker
    Herzlich Willkommen!
TEST
Meet & Greet - Stammtisch
Jeden 4. Mittwoch, 19.30 Uhr
"M&V" in der Langen Reihe
Nächster Termin: 28.04.2010
TEST
„Szene-Tour"
Samstag, 24.07.10,
 
Start ab 20:00 Uhr vor der M&V (Lange Reihe)
„Szene-Touren"
Samstag, 17.07. u. 24.07.10,
 
Start ab 20:00 Uhr vor der M&V (Lange Reihe)
„Walk for Money"
Samstag, 31.07.2010
 
Start: 16:00 Uhr vor dem
Pride-House
Meet & Greet - Stammtisch
Jeden 4. Mittwoch, 19.30 Uhr
"M&V" in der Langen Reihe
Nächster Termin: 28.04.2010
„Endlich Adoption"
 03.08.2010 um 19:00 Uhr mit Arne Platzbecker & Sven Gudewitz
Pride-House (An der Alster 40)
Meet & Greet - Stammtisch
Jeden 4. Mittwoch, 19.30 Uhr
"M&V" in der Langen Reihe
Nächster Termin: 28.04.2010
Meet & Greet Stammtisch
Jeden 4. Mittwoch, 19.30 Uhr im "M&V" (Lange Reihe)
 
Nächster Termin: 28.07.2010

Info-Stand beim CSD-Hamburg

06.08. - 08.08.2010,
Teilnahme an CSD-Parade
Samstag, 07.08.2010,
 
Start: 12:00 Uhr
Ort: Lange Reihe
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Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde der Schwusos,
 
hiermit möchte ich Euch herzlich zur unserer 3-tägigen Berlinfahrt vom 21.-23.06.2010 einladen. Insgesamt haben wir 40 Plätze zur Verfügung.
 
Die Reise beinhaltet u.a.
- Abendessen in der Landesvertretung Hamburg
- Reichstagsführung
- Schiffsrundfahrt mit Abendessen auf dem Wannsee
- Termin im Willy-Brandt-Haus
- Besichtigung von 2 Ministerien
 
Abfahrt wird morgens gegen ca. 07.00 Uhr sein und die Rückkehr ist für den frühen Mittwochabend geplant. Diese Fahrt ist als Bildungsfahrt anerkannt und somit kann auch Bildungsurlaub beantragt werden. Wir können für Euren Arbeitgeber eine Vorbescheinigung erstellen und nach
der Fahrt die Bestätigung. Bitte dann bei der Anmeldung angeben. Die Fahrt kostet für Euch nur 50,00€. Ein Bus bringt uns immer zu den planmäßigen Terminen. Untergebracht werden wir in DZ im Mittelklassehotel.
 
Ich möchte Euch bitten die Anmeldung an
mark.jones@schwusos-hamburg.de zu schicken mit folgenden Angaben:
 
Name, Vorname, Adresse, Tel.-Nr. (Handy), Geburtsdatum, Geburtsort, Personalausweisnummer
 
Diese Angaben benötigen wir für die Besuche im Reichstag und den Ministerien. Wir würden uns freuen, wenn viele von Euch mitfahren und natürlich wird uns Johannes Kahrs in Berlin begrüßen.
 
Hier findest du das Programm...
 
Euer Arne Platzbecker
Wir fahren nach Berlin...
Pädophilie-Vergleich der Vatikanspitze ist unerträglich...

Auf seiner Chile-Reise äußerte sich der Kardinalsstaatssekretär des Vatikans Tarcisio Bertone zu der Debatte um pädophile Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche, dass es "eine Beziehung zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt." Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD Ansgar Dittmar:
 
Es ist zutiefst bedauerlich, dass die Spitze der katholischen Kirche weiter versucht, von ihrer Verantwortung an den schlimmen Missbrauchsfällen abzulenken. Mit seinen Menschenverachtenden Schuldzuweisungen schadet der Kardinalstaatssekretär des Vatikans der katholischen Kirche. Er diffamiert und spaltet, anstatt aufzuklären und zu versöhnen.
Wir rufen die katholische Kirche in Deutschland auf, sich von den Äußerungen Bertones zu distanzieren. Dass nun Homosexuelle zur Zielscheibe des Vatikans auserkoren werden, verurteilen wir aufs Schärfste.
    Termine

Die Schwusos –Arbeitskreis der Lesben und Schwulen in der SPD –setzen sich für die Öffnung der Ehe ein. Wir fordern eine geschlechtsneutrale Ehe. Ehe –als gesellschaftliche Institution und Organisation des Zusammenlebens –muss heterosexuelle wir homosexuelle Paare umfassen.
 
Begründung:
Mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz wurden viele Verbesserungen für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung von homosexuellen Partnerschaften erreicht. Dies nicht zuletzt aufgrund des Engagements der SPD in der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder. Das Lebenspartnerschaftsgesetz ist als ein Schritt auf dem Weg der völligen Gleichstellung und Anerkennung homosexueller Partnerschaften durchaus angemessen und gut. Doch darf es nicht dabei bleiben!
Langfristig muss die Lebenspartnerschaft in der Ehe aufgehen. Kurzfristig sind zwar weitere Angleichungen wünschens- und erstrebenswert. Doch ist es bei zunehmender Angleichung der Lebenspartnerschaft an die Ehe nicht länger haltbar, dass zwei Formen der rechtlich geregelten Partnerschaft nebeneinander existieren. Die Lebenspartnerschaft darf nicht als Ehe zweiter Klasse legitimiert werden. Dies bleibt die Lebenspartnerschaft aber, solange sie neben ihr die Ehe als eigenständiges Institut existiert, selbst wenn eine vollständige Angleichung stattgefunden haben mag.
Ehe und Familie sind –auch nach den Formulierungen des Grundgesetzes –nicht gleichzusetzen. Für uns ist Familie dort, wo generationsübergreifend Verantwortung übernommen wird. Aus eben diesem Grund muss natürlich die Familie im Mittelpunkt des staatlichen Schutzes stehen. Wenn Ehe und Familie sich aber unterscheiden, kann eine Ehe nicht nur zwischen Mann und Frau bestehen. Sie muss als eine geschlechtsneutrale –und somit nicht diskriminierende –Institution im Grundgesetz verankert sein!
Die Öffnung der Ehe wird in keiner Weise eine Schwächung der Institution der Ehe, wie von konservativer Seite immer behauptet, hervorrufen. Im Gegenteil –sie wird den zeitlichen Gegebenheiten angepasst und erhält neue Impulse.
Auf lange Sicht darf mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz keine Ungleichheit im Gesetz zementiert werden. Die Schwusos treten für die Überwindung der rechtlichen und gesellschaftlichen Ungleichheiten der Partnerschaften ein. Daher ist die Lebenspartnerschaft als zeitlich begrenztes Instrument adäquat, darf langfristig aber nicht die "homosexuelle Ehe" –als Ehe zweiten Ranges –und somit die bestehende Ungleichbehandlung im Gesetz verankern. Nur die Öffnung kann aus unserer Sicht das Ziel sein. Andere Länder haben gezeigt, dass dies möglich ist und auch gesellschaftlich akzeptiert werden kann.
Antrag:Öffnung der Ehe...

Auf der diesjährigen Gayvention waren die Schwusos Hamburg vom 27.-28.03.2010 wieder präsent. Hier einige Eindrücke von der Gayvention am „Hamburg Airport“.
Gayvention 2010...
Die Schwusos bringen sich in Köln auf Erfolgskurs...
 
Unter sonnigen Himmel Kölns tagten die SCHWUSOS auf Ihrem Bundeskoordinierungstreffen. Dort wurde die Arbeit der nächsten Jahre beschlossen und ein neuer Bundesvorstand wurde gewählt. So manches Highlight krönte das Treffen.
 
Es war ein Wochenende für die SCHWUSOS in Köln, das nicht hätte bessersein können. Bei bestem Sonnenwetterkamen die Delegierten der Landesverbände im Bürgerhaus Stollwerk am Rheinufer zusammen.
 
Unter neuen professionellen Standards gaben sich die SCHWUSOS sehr umfangreich diskutierte Richtlinien. Damit wurde das Fundament für eine konstruktive, wirkungsvolle Arbeit in der SPD und in die Gesellschaft hinein gelegt.
 
Dank der engen Kooperation zwischen Bundesparteivorstand und dem alten Bundesvorstand ist man nun an einem Punkt gelangt, der ein guter Schritt in Richtung Anerkennung als Arbeitsgemeinschaft bedeutet. Hier sagte die SPD-Spitzenkandidatin der Wahl in Nordrhein- Westfalen und Vize-Parteivorsitzende Hannelore Kraft ihre Unterstützung zu. Die Delegierten erlebten eine Genossin an ihrer Seite, die voll im Thema Gleichstellungs-- und Diversitypolitik steckt.
 
Man hatte ja schon das Gefühl, das Hannelore Kraft dieses Thema schon immer auf ihrer politischen Agenda hat. Ihr bedeutet die Zusammenarbeit mit den SCHWUSOS auf Landesebene und auf Bundesebene viel. Sicher auch weil mit dem Bundesvorsitzenden Ansgar Dittmar, ein verlässlicher Partner zur Seite steht. So gesehen war es für die sympathische SPD-Spitzenfrau bei den SCHWUSOS ein echtes Heimspiel. Ihr Kommen wurde mit minutenlangen Standing Ovationen gefeiert.
 
Sehr gerne kamen aber auch die Kölner Kandidaten für die Landtagswahl Lisa Steinmann, Ingrid Hack, Stephan Gatter, Marc Jan Eumann und der Düsseldorfer Dirk Jehle, der auch Landesvorsitzender der SCHWUSOS in NRW ist. Soviel Parteiprominenz hatte die SCHWUSOS lange nicht gesehen. Aber es vermittelt auch das Gefühl, das die Partei nicht mehr ohne die SCHWUSOS aufgestellt sein möchte.
 
Eins der vielen Highlights war auch das Kommen von Klaus Wowereit zum Parteiabend in der Brennerei Weiss. Und wer es noch nicht wusste dass die SCHWUSOS in Köln tagen, der wurde durch ein Banner über dem Feierort am Rudolfplatz aufmerksam. Klaus Wowereit wurde frenetisch bei den
GenossInnen gefeiert. Sein Kommen verlieh dem ohnehin bestens gelungen Parteiabend eine besondere Note.
 
Zwischendurch verließ er die Feierlocation der SCHWUSOS. um auch im vorderen Teil der Brennerei Weiss mit der Kölner Community auf Tuchfühlung zugehen. Was natürlich für ein "besonders Hallo" sorgte. Mit soviel positiven Impulsen kann der neue Bundesvorstand nun seine umfangreiche Arbeit aufnehmen.
 
Alter und neuer Bundesvorsitzender ist Ansgar Dittmar (Hessen - Süd). Seine 12 StellvertreterInnen sind nun: Marcel Dörrer (Sachsen Anhalt), Marco Malavasi (Nordrhein Westfalen), Detlef Gerberding (Niedersachsen), Swenja Kranig (Hamburg), Arne Platzbecker (Hamburg), Mark-Terence Jones (Hamburg), Lars Vorberger (noch Hamburg bald Hessen), Georg Teichert ( Sachsen), Ulf Schröder (Bayern), Sebastian Paulus Röhmer (Bayern), André Rostalski (Berlin) und Martina Wilczynski (Brandenburg)
 
 Als weiteres Highlight war dann auch die Verabschiedung von Kirstin Fussan zusehen. Kirstin Fussan war von 2006 - 2008 Bundesvorsitzende und von 2008 - 2010 Vize - Bundesvorsitzende. Seit mehr als 20 Jahren macht die Vollpower Frau aus Berlin Politik bei den SCHWUSOS. Nun will sie sich anderen Themenfeldern widmen. Ihr jahrelanges Engagement für die Partei und auch als souveräne Tagungspräsidentin wurden mit heftig gefeierten Standing Ovationen bedacht und gedankt. Eins ist klar Kirstin Fussan wird uns fehlen. Wir wünschen ihr von Herzen alles erdenklich gute und erfolgreiche für ihre vielen Aufgaben. So auch als Präsidentin des Berliner Behindertensport Verbandes.
 
Bei aller guten Stimmung beim Buko in Köln, erreichte die Teilnehmer eine tragische Nachricht mit großer Tragweite: Der Flugzeugabsturz des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski. Sein sehr tragischer Tod löste große Betroffenheit bei allen vor Ort aus. Wenn Kaczynski auch kein wahrer Freund der Homosexuellen war, er war der Präsident unseres Nachbarland Polen. Um dem polnischen Volk in dieser schweren Zeit, Beistand und Mitgefühl zugeben, wurde eine Gedenkminute für ihn, seine Gattin und alle weiteren Opfer eingelegt.
 
Und da ja solche Zusammenkünfte wie die des Bukos in Köln auch sowas wie Bildungscharakter haben sollen, wurde Andrea Puschmann, die Diversity Managerin von Ford Europe/ Ford Germany eingeladen. In einem umfassenden Impulsreferat konnte sie verdeutlichen, dass das Thema D
iversity und Wirtschaft auch bei solchen Globalplayern wie Ford angekommen ist und dort zu einer Selbstverständlichkeit in der Unternehmenskultur geworden ist. Ein tolles ermutigen Zeichen ist dies in jedem Fall.
 
Mit dieser Fülle an Impulsen, Beschlüssen, Wahlen und besonderen Momenten können nun die
SCHWUSOS in den Ländern und auf der Bundesebene bestens gesattelt ihre Arbeit fortführen. In diesem Sinne: "Vielfalt statt Einfalt " Frei nach dem Motto des SCHWUSOS - CSD - Motto 2010.Glück auf!
Lesben und Schwule in die Verfassung...

Rechtsausschuss prüft Gesetzentwürfe
 
Zur öffentliche Beratung der Gesetzentwürfe zur Ergänzung von Artikel 3 GG um das Merkmal „sexuelle Identität“im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages am kommenden Mittwoch erklärt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):
 
Wir begrüßen die Gesetzesanträge zur Ergänzung des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“mit Nachdruck. In der Verfassung fehlt bislang ein klares Bekenntnis zu den Rechten von Lesben, Schwulen und Transgender. Das hat Auswirkungen auf die Gesetzgebung, die Werteorientierung der Gesellschaft und die Lebenssituation der Betroffenen. Der Bundestag ist aufgefordert, sich endlich klar zu einem gleichberechtigten Schutz von Lesben, Schwulen und Transgender zu bekennen.
 
Der LSVD hat für die Forderung nach Aufnahme des Merkmals „sexuelle Identität“in das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes breite gesellschaftliche Unterstützung erhalten. Auch das Deutsche Institut für Menschenrechte befürwortet diese Ergänzung ausdrücklich.
 
Die Verfassungsinitiative ist im Bundestag von den Fraktionen SPD, Linken und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebracht worden. Auf Länderebene wird die Forderung von Regierungen getragen, an denen CDU und FPD beteiligt sind. Wir appellieren daher an alle im Bundestag vertretenen Parteien, die Forderung nach einem gleichberechtigten Grundrechtsschutz zu unterstützen.
 
LSVD - Pressestelle
 

Die Einladung zur öffentlichen Anhörung am Mittwoch mit der Liste
der Sachverständigen als Download gibt es hier.
Pädophilie-Vergleich der Vatikanspitze ist unerträglich...

Auf seiner Chile-Reise äußerte sich der Kardinalsstaatssekretär des Vatikans Tarcisio Bertone zu der Debatte um pädophile Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche, dass es "eine Beziehung zwischen Homosexualität und Pädophilie gibt." Hierzu erklärt der Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD Ansgar Dittmar:
 
Es ist zutiefst bedauerlich, dass die Spitze der katholischen Kirche weiter versucht, von ihrer Verantwortung an den schlimmen Missbrauchsfällen abzulenken. Mit seinen Menschenverachtenden Schuldzuweisungen schadet der Kardinalstaatssekretär des Vatikans der katholischen Kirche. Er diffamiert und spaltet, anstatt aufzuklären und zu versöhnen.
Wir rufen die katholische Kirche in Deutschland auf, sich von den Äußerungen Bertones zu distanzieren. Dass nun Homosexuelle zur Zielscheibe des Vatikans auserkoren werden, verurteilen wir aufs Schärfste.
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FDP und CDU/CSU blockieren Sanktionen gegen Ugandas schwulenfeindliches Gesetzesvorhaben
 
Ein Antrag von SPD, Grünen und Linken im Haushaltsausschuss sollte sicherstellen, daß keine deutschen Steuergelder an Uganda fließen, wenn das dort geplante schwulenfeindliche Gesetz verabschiedet wird.
Zur Ablehnung des Antrages durch die FDP und CDU/CSU erklärt der Beauftragte der SPD-Fraktion für die Belange von Lesben und Schwulen, Johannes Kahrs, MdB:
 
Wenn es darum geht, ganz konkrete Politik im Sinne der Menschen- und Bürgerrechte zu machen, knickt die FDP ein. Das Gesetzesvorhaben der ugandischen Regierung sieht die Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr unter HIV-positiven Menschen und lebenslange Haft für homosexuelle Menschen vor. Der Antrag der drei Fraktionen hatte zum Ziel, Uganda dort, wo es am meisten wehtut, nämlich beim Geld, die Ablehnung Deutschlands zu diesem widerwärtigen Vorhaben zu demonstrieren. Der Haushaltsausschuss sollte die Bundesregierung auffordern, im Falle einer Verabschiedung dieses Gesetzes keine Finanzmittel im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit an Uganda auszuzahlen.
FDP und CDU/CSU haben diesen Antrag abgelehnt. Demnächst könnten also deutsche Steuerzahler – darunter natürlich auch Lesben und Schwule – mit ihrem Geld eine Regierung stützen, die die Menschenrechte in dieser Frage mit Füßen tritt.
Das entlarvt die vollmundige Ankündigung Guido Westerwelles, Ländern, in denen homosexuelle Menschen verfolgt würden, von der Entwicklungszusammenarbeit auszuschließen, als reines Wahlkampfgetöse. Dabei hatte der Minister noch im März auf meine Anfrage geantwortet, er „teile meine „Kritik an dieser diskriminierenden Gesetzgebungsabsicht.
Gestern hätten die FDP und die Union konkrete und gute Politik machen können. Sie wollten es nicht.
 
Für Nachfragen: Johannes Kahrs, MdB (SPD): 0177 250 50 50
Westerwelle bricht sein Wort...

... zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai 2010:

 
Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität ist leider immer noch alltäglich. Von subtilen köperlosen Anfeindungen bis hin zur öffentlichen Hinrichtung homosexueller Menschen reicht die weltweite Skala von homophoben Taten, die tagtäglich verübt werden. Dieser Zustand kann von der Weltgesellschaft nicht tatenlos hingenommen werden. Wir verurteilen jegliche Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und stellen uns diesem Problem in aller Entschiedenheit.Am Internationalen Tag gegen Homophobie erinnern wir uns seit 2005 an den historischen Beschluss der Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1990, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Dieser Beschluss dokumentiert die positiven internationalen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte hin zu mehr Toleranz und Vielfalt in unserer Gesellschaft. In Deutschland wurde der § 175 abgeschafft, unter Führung der SPD wurde im Jahr 2001 die Eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes wurde verabschiedet, um nur einige der Meilensteine zu nennen. Dennoch dürfen wir die Augen nicht davor verschließen, dass auch in Deutschland der Kampf gegen Homophobie noch nicht gewonnen ist. Wir stellen uns dieser gesellschaftlichen Verantwortung und werden uns weiter dafür einsetzen, dass alle Menschen ungeachtet ihrer sexuellen Identität in Würde und Selbstbestimmung leben können.International fordern wir die Weltgesellschaft auf, sich zur Anerkennung der Vielfalt von Lebensentwürfen zu bekennen und homo-, bi und transsexuellen Menschen das Menschenrecht auf freie Lebensgestaltung uneingeschränkt einzuräumen. Den internationalen Staatengemeinschaften kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu, von denen wir weiter fordern, dass sie sich die Yogyakarta-Prinzipien zu Eigen machen und damit aktiv gegen die Verfolgung von Angehörigen sexueller Minderheiten vorgehen.Zum fünften Mal jährt sich der Internationale Tag gegen Homophobie. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht alles notwendige getan wurde, um Homophobie wirksam zu bekämpfen. Dazu gehört im Rahmen der aktuellen Beratungen zu den vorliegenden Gesetzentwürfen zur Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes, dass die Parteien im Deutschen Bundestag Farbe bekennen müssen! Es ist an der Zeit Klarheit zu schaffen und jegliche Diskriminierung aufgrund des Merkmals der sexuellen Identität verfassungsrechtlich zu verbieten.Durch die bestehenden einfachgesetzlichen Diskriminierungsverbote hat sich die rechtliche Situation zwar deutlich verbessert. Ein ausdrückliches Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz schafft jedoch eine klare Maßgabe für den einfachen Gesetzgeber. Letztlich steht es für das deutliche Bekenntnis, dass Gesichtspunkte der sexuellen Identität eine ungleiche Behandlung unter keinen Umständen rechtfertigen können.Wir begrüßen, dass mittlerweile auch Landesregierungen unter CDU und FDP Beteiligung erkannt haben, dass der Diskriminierungsschutz grundgesetzlich festgeschrieben werden muss, um dem Wechselspiel einfacher politischer Mehrheiten und gesellschaftlicher Kräfte endgültig entzogen zu werden. Lediglich die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP verweigern sich weiter diesem Schritt. Wir fordern alle Bundestagsabgeordneten auf, in den laufenden Beratungen Ihrer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gerecht zu werden und Ihr Gewissen anstatt der Fraktionszugehörigkeit sprechen zu lassen, um diese Lücke in unserer Verfassung endlich zu schließen. Damit würde der Gesetzgeber der breiten überparteilichen Zustimmung gerecht werden, auf die sich die Aufnahme der sexuellen Identität in den Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 stützt.
 
Kontakt: Ansgar Dittmar
Die SPD erklärt...
Der Empfang im Rathaus...

Homophobie ächten –Menschenrechte stärken
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Jahr 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen.Doch auch heute –20 Jahre später –ist Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität immer noch trauriger Alltag. Von subtilen Anfeindungen bis hin zu öffentlichen Hinrichtungen reicht die Skala von homophoben Gewalttaten weltweit. In vielen Staaten stehen homosexuelle Handlungen unter Strafe. Sowohl die Bundesregierung wie auch Europäische Union und die UNO sind aufgefordert zu handeln und nicht erst immer einzugreifen oder Stellung zu beziehen, wenn es schon zu spät ist.
 
Deshalb fordern wir von der UN und ihren Mitgliedsstaaten:
 
1. ein klares Bekenntnis zum Kampf gegen Homophobie und der vollständigen Anerkennung der sexuellen Vielfalt,
2. das uneingeschränkte Zugeständnis des Menschenrechts auf freie Lebensgestaltung für homo-, bi- und transsexuelle Menschen sowie
3. die Anerkennung und Anwendung der Yogyakarta-Prinzipien.

Doch auch in der Bundesrepublik gibt es noch einiges zu tun, um ein Leben frei von Diskriminierung zu gewährleisten. Es wurde noch nicht alles Notwendige getan, um Homophobie wirksam zu bekämpfen. Von der Bundesregierung fordern wir deshalb:
 
1. Zustimmung zur Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3 Satz 1 um das Merkmal der sexuellen Identität, um dem Diskriminierungsverbot gegen homo-, bi- und transsexuelle Menschen Verfassungsrang zu verschaffen,
2. Ergänzung des Nationalen Aktionsplans der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz um das Problemfeld Homophobie,
3. Verankerung des Themas Akzeptanz von Homo-, Bi- und Transsexualität im Nationalen Integrationsplan,
4. Integration der Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität in die Lehrpläne deutscher Schulen.
 
Deshalb den Aufruf "Vielfalt statt Einfalt –gemeinsam gegen Homophobie" unterstützen!
 
Unterstützen Sie uns!
Unterstützen Sie uns bei unserem Einsatz für Vielfalt statt Einfalt –gegen Homophobie.
 
Mailen Sie uns mit dem Inhalt:
Ich unterstütze den Aufruf "Vielfalt statt Einfalt –Gemeinsam gegen Homophobie"
und mit vollständigem Namen an
 
gegen-homophobie@schwusos.de
 
 
Unterzeichner/innen des Aufrufs:
Sigmar Gabriel –Hannelore Kraft –Olaf Scholz –Manuela Schwesig –Klaus Wowereit –Andrea Nahles –Martin Schulz –Barbara Hendricks –Astrid Klug –Elke Ferner –Ansgar Dittmar –Detlef Gerberding –André Rostalski (Berlin) –Jens Lückemeier (Düsseldorf) –Felix Rasche (Berlin) –Frédéric Marques –Maximilian Weber (Olpe) –Christel Humme (MdB) –Christof Winkler–Hetzner (Nürnberg) –Marco Klingberg (Berlin) –Michael Biehl (Saarbrücken) –Dorothee Biehl (Saarbrücken) –Niels Meyring (Osterholz-Scharmbeck) –Manuel Wagner (Dortmund) –Jürgen Dierkes (Borgentreich) –Nicolas Fuchs –Veronika Haas (Heidelberg) –Claudia, Schauer –Hans-Peter Albers (Mönchengladbach) –Atilla Güdü –Marco Malavasi (Köln) –Martin Pfarr (Köthen) –Karsten Löffert (Köln) –Martina Wilczynski (Potsdam)
 
 
Unterschriftenliste zur Unterstützung des Aufrufs
 
 
Flyer zum Aufruf „Vielfalt statt Einfalt –Gemeinsam gegen Homophobie“
Vielfalt statt Einfalt - Gemeinsam gegen Homophobie...

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Warme Luft –Schwules Jugendzentrum ist jetzt eine Sache der Justizbehörde
Versprochen und gebrochen: Im Koalitionsvertrag der CDU und GAL wurde die Einrichtung eines schwulen Jugendzentrums versprochen und von den üblichen grünen Bewegungspolitikern auch quer durch die Stadt verkündet. Inzwischen ist es eine Sache für die Justizbehörde. Das mehrfach groß angepriesene schwule Prestigeprojekt der GAL wird still und heimlich beerdigt. Nach zwei Jahren des Hin und Her („es gibt keine Planungen, ein solches Jugendzentrum einzurichten“(BSG 2008) bis hin zu „Planungen sind weiterhin nicht abgeschlossen“(Justizbehörde 2010) kommt der Schwarz- Grüne Senat wohl endgültig nicht in die Gänge. Wenn es nur die leeren Ankündigungen wider besseres Wissen wären,
-
könnten wir es als einen der üblichen CDU/GAL-Scherze abtun. Erschreckend ist aber, dass ein intransparentes Verfahren dazu führt, dass die so wichtige Arbeit mit und Unterstützung von schwulen Jugendlichen letztlich nur der Hybris einiger schwuler Bürgerschaftsabgeordneter dient.Ergebnisberichte der schwarz-grünen Evaluation werden geheim gehalten, einhellige Meinungsäußerungen von Experten –weil unpassend- ignoriert. Statt dessen werden die Gelder in den funktionierenden Einrichtungen gleich niedrig gehalten (MHC) oder gar gesenkt (Intervention e.V.).Die Schwusos Hamburg unterstützen die Arbeitsstelle Vielfalt in der Stadt, pro familia, das Institut für Lehrerfortbildung, das MHC und Intervention e.V. in der Forderung, endlich ausreichend Mittel für die schwule und lesbische Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Das Luftschloss von der Einrichtung eines schwulen Jugendzentrum darf nicht weiter dafür herhalten, Gelder aus bestehenden, anerkannten und funktionierenden Einrichtungen abzuziehen. „Die Entwicklung der eigenen schwulen oder lesbischen Identität ist ein Menschenrecht –und nicht Sache der Justiz“so Falko Droßmann, Abgeordneter der BV Hamburg-Mitte.
Warme Luft um Schwules Jugendzentrum Hamburg...